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Stand: 14.09.2011

Phosphatrückgewinnung - ein Beitrag zum Ressourcenschutz

Das Bundesumweltministerium und das Bundesforschungsministerium hatten 2004 die Initiative "Kreislaufwirtschaft für Pflanzennährstoffe, insbesondere Phosphor" ins Leben gerufen. Auf einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung wurden heute die Ergebnisse dieser gemeinsam aus Mitteln beider Ministerien geförderten Initiative vorgestellt.

Phosphor ist eine endliche Ressource. Schon heute sind die Lagerstätten überdurchschnittlich beansprucht und bereits in erheblichem Maße erschöpft. Klärschlämme, tierische Nebenprodukte und landwirtschaftliche Abfälle enthalten in hohem Maße Pflanzennährstoffe, insbesondere Phosphor in Form von Phosphaten. Diese gilt es zurückzugewinnen. Nach Schätzungen könnte mehr als die Hälfte des Einsatzes von Mineraldüngerphosphaten der Landwirtschaft in Deutschland aus diesen Quellen gedeckt werden.

Die gemeinsame Förderinitiative des Bundesumweltministeriums und des Bundesforschungsministeriums hatte die Entwicklung neuer und die Weiterentwicklung bereits existierender Verfahren zur Gewinnung von Pflanzennährstoffen zum Ziel. Forschungs- und Entwicklungsprojekte wurden aus Mitteln des Bundesforschungsministeriums unterstützt. Im Rahmen des Umweltinnovationsprogramms des Bundesumweltministeriums kann zum ersten Mal die großtechnische Umsetzung innovativer Vorhaben gefördert werden. Mit der Förderinitiative wurden wichtige Impulse für innovative Verfahren zum Phosphatrecycling ausgelöst.

Im Rahmen der heutigen Abschlussveranstaltung wurden erfolgversprechende Projekte, die sich an der Schwelle von der Entwicklung zur großtechnischen Umsetzung befinden, vorgestellt.