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Stand: 06.02.2012
Moore wachsen langsam: 10.000 Jahre für 10 Meter
Moore lassen sich grob in drei Typen unterteilen: Niedermoore, die sich vor allem durch Grundwasser nähren, entwickelten sich in feuchten Senken, Mulden oder auch Flussniederungen. Sie sind vergleichsweise nährstoffreich und infolgedessen artenreich. Man findet sie insbesondere im Nordosten Deutschlands.
Hochmoore oder so genannte Regenwassermoore entstanden vor allem in kühl-feuchten Gebieten, in denen weniger Wasser verdunstet und abfließt als es regnet. Sie decken ihren Nährstoffbedarf ausschließlich über die nährstoffarmen Niederschläge. Deshalb leben dort vergleichsweise wenige spezialisierte Tier- und Pflanzenarten. Hochmoore wachsen sehr langsam – etwa einen Millimeter pro Jahr. Das heißt: Für den Aufbau eines zehn Meter dicken Torfkörpers braucht ein lebendiges Hochmoor rund 10.000 Jahre. Sie sind besonders stark in Niedersachsen verbreitet.
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